Viele Studenten nutzen die Semesterferien für einen ausgedehnten Urlaub in einem exotischen Land. Doch anstatt sich faul auf den Liegestuhl zu strecken und die Sonne, den Strand und das Meer zu genießen, verbinden immer mehr Hochschüler ihren Auslandsaufenthalt mit einer Sprachreise, um ihren Horizont zu erweitern.
Auch wenn die Reise unter dem Motto Urlaub Madeira steht, kann man beispielsweise die Landessprache der portugiesischen Insel erlernen. Durch die Kombination aus Freizeit und Unterricht stehen auf der einen Seite die Schönheiten des Landes im Vordergrund, auf der anderen Seite jedoch auch die Muttersprache von über 200 Millionen Menschen. Grundsätzlich werden in den Sprachschulen drei verschiedene Aspekte erlernt, die im Folgenden kurz erläutert werden sollen.
3 in 1
Natürlich stehen zuerst einmal die Grammatik und die theoretischen Kenntnisse in dem Sprachkurs auf Madeira an erster Stelle. Sobald alle nötigen handwerklichen Grundsätze vermittelt wurden, die für die Anwendung der portugiesischen Weltsprache benötigt werden, folgt der zweite Schritt: Learning bei Doing. Man lernt eine Sprache immer am schnellsten, indem die gelernten Kenntnisse sofort in der Praxis angewendet werden. Am besten versucht man sich in einem Lokal an einer Bestellung oder an einem anderen spannenden Ort, der sich für ein Training gut eignet. An der dritten und letzten Stelle sollen die Studenten und Schüler die Sprache besser verstehen können, indem sie die Kultur des Landes besser kennenlernen.
Der Kostenfaktor
Je nachdem, für welchen Anbieter, welches Land, welche Dauer und welche Intensität des Sprachkurses man sich entscheidet, fallen die Kosten unterschiedlich hoch aus. Da die finanziellen Mittel von Studenten oft nur begrenzt sind, ist ein intensiver Preisvergleich vor der Buchung unerlässlich. Neben der Suche nach einer preisgünstigen Unterkunft kann man sich auch die Erfahrungsberichte von früheren Kursteilnehmern zunutze machen und interessante Informationen und Tipps aufschnappen, die für den Urlaub auf Madeira von Vorteil sind. Weiter sollte sich vorab überlegt werden, ob man für seinen späteren Berufsweg eine offizielle Zertifikatsprüfung ablegen möchte.
Das Sprachzertifikat
Um nach der Sprachreise ein offizielles Dokument vorweisen zu können, das die erfolgreiche Teilnahme an dem Sprachkurs bestätigt, müssen Studenten in der Regel etwas tiefer in die Tasche greifen. Doch die Investition lohnt sich – nach dem Absolvieren des Unterrichts bekommt man anschließend eine entsprechende Urkunde der gewählten Sprachschule ausgehändigt. Die gängigen und international anerkannten Prüfungen, die man in verschiedenen Sprachen (u.a. Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch und Portugiesisch) ablegen kann, sind für die spätere Karriere zum Teil Gold wert.
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